Dieser Scannertyp wird im professionellen und semiprofessionellen Bereich verwendet und in zwei Ausführungen angeboten. Zum einen als reiner Filmscanner, bei dem mittels spezieller Vorrichtungen die Diapositive und Negative in den Scanner geführt werden. Zum anderen als Hybridgerät, bei dem ein Flachbettscanner einen besonderen Durchlichtaufsatz erhält. Für beide Ausführungen gibt es sowohl einfache als auch hochwertige Geräte, die sich neben der Punktdichte auch im Dichteumfang stark unterscheiden. Ein Dia Scanner ist speziell gebaut, um gerahmte Dias und meist auch Negativfilme zu digitalisieren. Dia Scanner, die für den Privatgebrauch erhältlich sind, sind meist nur in der Lage, die üblichen Kleinbilddias zu scannen. Es gibt aber auch einige wenige Modelle für den Heimgebrauch, die Mittelformatdias scannen können. Meistens müssen die Dias eins nach dem anderen eingescannt werden. Einige Dia Scanner können aber auch, mittels eines speziellen Adapters, mehrere Dias nacheinander einlesen, ohne dass diese jeweils von Hand ausgetauscht werden müssen. Dia Scanner sind relativ teuer in der Anschaffung, daher lohnt sich der Kauf eines neuen Dia Scanners meist nur, wenn man viele Dias scannen will oder wenn man den Dia Scanner mit mehreren Personen teilen will, beispielsweise in einem Fotoclub.
Wenn man lediglich ein paar Dias oder Filme scannen möchte, dann muss man sich nicht unbedingt einen Dia Scanner kaufen. Es ist nämlich möglich, diese mit einem gewöhnlichen Flachbettscanner zu scannen. Dazu benötigt man lediglich einen Diaaufsatz, mit dessen Hilfe die Dias fixiert werden. Allerdings muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass entsprechende Aufsätze nicht für jeden Scannertyp angeboten werden – deshalb ist es ratsam, bereits beim Kauf des Dia Scanner darauf zu achten ob es für das vorgesehene Modell entsprechende Aufsätze zu kaufen gibt. Die Aufsätze an sich sind übrigens nicht teuer, so dass man diese am Besten gleich mit erwirbt.
Der Reflecta ProScan 7200 wird in einer kleinen, schmalen Box ausgeliefert, die neben dem Scanner selbst alles enthält, was man braucht, um gleich mit dem Scannen und Bearbeiten seiner Bilder loslegen zu können: Für gerahmte Dias und für Filmstreifen gibt es jeweils einen Filmhalter, der bis zu vier gerahmte Dias bzw. Filmstreifen mit einer Länge von bis zu sechs Bildern aufnehmen kann. Die Filmhalter werden seitlich in das Gerät eingeschoben; über ein an der Oberseite des Scanners angebrachtes Sichtfenster kann man kontrollieren, welches Dia bzw. Negativ sich gerade vor dem Sensor befindet. Der Reflecta Proscan 7200 schlägt seinen direkten Konkurrenten Plustek OpticFilm 7600i vor allem in Sachen Geschwindigkeit: Er ist um ein Vielfaches schneller und erzeugt trotz niedrigerer Nominalauflösung Scans mit der gleichen effektiven Auflösung von 3250 dpi. Da die erzielte Effektivauflösung im Bereich der Nominalauflösung liegt erspart man sich nach dem Scannen das zeitaufwändige Komprimieren der Scan-Dateien im Bildbearbeitungsprogramm.
Beim Kauf eines Nikon Coolscan V ED erhält man ein 95%-Komplettpaket bestehend aus Scanner, Anschlusskabel, Handbuch, Diarahmenadapter, Filmstreifeneinzug, Scan-Software und Bildbearbeitungssoftware zum Digitalisieren seiner gerahmten Kleinbild-Dias und Kleinbild-Filmstreifen. Zu 100% komplett ist das Paket jedoch erst, wenn man noch den Filmstreifenhalter FH-3 als optionales Zubehörteil kauft, da man dann auch gewellte und gewölbte Filmstreifen sowie Einzelbilder scannen kann. Der neue Coolscan V hat sein Vorgängermodell LS-40 in Sachen Auflösung weit hinter sich gelassen. Mit 4000 dpi Auflösung ist das Gerät jetzt in die Spitzenklasse aufgestiegen. Was die Bildqualität und die Scan-Geschwindigkeit betrifft liegt der Nikon V ED genauso wie sein Vorgängermodell an der Spitze in der Preisklasse zwischen 500 € und 1000 €.
Alles in allem ist der Epson Perfection V600 Photo ein Flachbettscanner, der sich durch ein schönes Design und einfache Bedienbarkeit auszeichnet. Die Bildqualität ist bei Auflichtscans gut, bei Durchlichtscans machen vor allem die niedrige effektive Auflösung und der im Vergleich zu echten Filmscannern niedrige Dichteumfang eine hochqualitative Digitalisierung von Filmmaterial unmöglich. Der direkte Konkurrent Canon CanoScan 8800F bietet hier die gleiche Leistung bei einem niedrigeren Preis. Somit liegt im Preissegment unter 500 € der Scanner Canon CanoScan 8800F mit SilverFast Ai am Spitzenplatz, was die Digitalisierung von Filmmaterial anbelangt.

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Super Preis/Leistungs. Habe meine 25 Jahre alten DIAS einscannen lassen und habe super Bilder bekommen zu einem guten Preis. Habe verschiedene Anbieter verglichen, habe auch Offerten für ein Selbst-S..mehr>>
- Jun 30,2011
- Hj.Kummer